Laut einer aktuellen Studie von Spiceworks sind B2B-Marketer der Meinung, dass sie mehr Wert auf Lead- und Engagement-Metriken legen, als ihre Geschäftsleiter.

Dabei sind 72% der Marketingexperten der Meinung, dass Lead-Metriken sehr wichtig sind, und 55% sind die Ansicht, dass Interaktionsmetriken sehr wichtig sind. Allerding sind nur 63% der Meinung, dass ihre Führungskräfte Lead-Metriken für sehr wichtig halten, und nur 36% sind der Ansicht, dass ihre Führungskräfte Engagement-Metriken für sehr wichtig halten. B2B-Marketingexperten sagen außerdem, dass ihr Geschäftsführung mehr Wert auf Umsatz- und Conversion-Kennzahlen legt.

Quelle: Spieceworks

B2B-Marketer sagen außerdem, dass sie Marketing-Metriken primär zur Optimierung zukünftiger Kampagnen verwenden (79% nennen dies als Motivation), danach folgt die Bewertung von Marketing-Kanälen (77%) und die Erfolgsmessung der Marketingbotschaft (62%).

Quelle: Spieceworks

Die Studie legt die Frage nahe, warum Vermarkter nicht über die sehr tradierten Metriken, wie Klichs und Leads hinaus schauen und versuchen Conversion-Metriken zu erfassen, die sich auf den Umsatz auswirken? Ein Problem besteht darin, dass viele Vermarkter ihre Marketingziele nicht mit den Zielen ihrer Organisation in Einklang bringen. Laut Spiecworks zeigen die Daten, dass 28 Prozent der Vermarkter glauben, ihre Ziele seien „überhaupt nicht“, sondern nur „etwas“ auf die Ziele ihres Unternehmens ausgerichtet. Wenn diese Ziele jedoch besser aufeinander abgestimmt wären, könnten mehr Marketingabteilungen ihre Benchmarks für den Erfolg anpassen und optimieren.

Über die Studie: Die Studie basiert auf Daten, die im Mai 2018 unter 185 Vermarktern durchgeführt wurden, die für B2B-Technologieunternehmen in Nordamerika und Europa arbeiten.

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