Was ist die Content-Sprout-Methode?

Stellen Sie sich vor, Sie haben zu einem Thema großartigen Inhalt produziert. Mit der Content-Sprout-Methode (auch „Content-Seeding“ genannt) lassen Sie aus diesem wertvollen Keim (engl. „sprout“) neue Inhalte sprießen, und maximieren so die Chancen, wahrgenommen zu werden. Denn Content-Sprout bedeutet, die ausgetretenen Pfade zu verlassen: Einen Blogbeitrag veröffentlichen, in den sozialen Netzwerken darauf hinweisen und möglicherweise noch ein paar E-Mails dazu versenden – das kann ja jeder. Doch Content-Marketing birgt weitaus mehr Potenzial.

Das ist die intelligentere Content-Marketing-Strategie

Die intelligentere Content-Marketing-Strategie folgt der Content-Sprout-Methode: Erstellen Sie wertvolle und hilfreiche Inhalte und streuen sie diese strategisch über alle Kanäle, um omnipräsent zu werden.
Und das schaffen sie folgendermaßen:

  1. Pflanzen Sie Ihren Content-Keim

Am Anfang wählen sie das Medium aus, mit dem sie sich am besten auskennen – Podcast, Blog, YouTube – und perfektionieren es.

  1. Lassen Sie den Content-Keim sprießen

Angenommen, Sie haben gerade einen fantastischen Blogbeitrag zu einem Thema in ihrer spezifischen Nische geschrieben und auf ihrem Blog veröffentlicht. Dann können sie sich jetzt überlegen, wie und wo sie ihren Blogbeitrag, also ihren Keim, „sprießen“ lassen können.

  1. Gießen Sie den Content-Keim mit Social Power

Als nächstes können sie verschiedene Audio-, Text- oder Bildbeiträge auf Facebook, Instagram, Twitter oder LinkedIn mit demselben Ausgangsinhalt – ihrem Blogbeitrag – posten. Auch Facebook-Live und Facebook-Gruppen sind eine großartige Ergänzung. Sie können auch ein Webinar organisieren oder einen Podcast erstellen.

Sie müssen die Sprossen nicht immer wieder mit deinem Ausgangsinhalt verbinden. Sie können sie auch mit anderen Sprossen verbinden: Erstellen sie zum Beispiel ein kurzes Instagram-Video über das Webinar (das sich mit ihrem ursprünglichen Content-Keim beschäftigt). Oder posten sie einen Tweet, in dem sie über ihren LinkedIn-Beitrag sprechen, der direkt zu ihrem Ausgangsinhalt verweist. Oder erstellen sie aus einzelnen Zitaten des Blogbeitrages beeindruckende Grafiken oder Infografiken, die sich hervorragend teilen lassen.

Lasse Sie ihren Content-Keim sprießen!

Vermeiden Sie diese Fehler

Begehen sie nicht den Fehler, die Inhalte des Ausgangsmediums einfach in die anderen Kanäle zu teilen! Für jeden Kanal gibt es eine spezielle Taktik, die sie einhalten sollten.

Auf Facebook oder LinkedIn sollten sie beispielsweise keine Links zu YouTube-Videos posten. Denn diese Plattformen wollen einzigartige Inhalte sehen. Nehmen sie sich die Zeit, das Video auch auf Facebook oder LinkedIn hochzuladen und eine eigene Beschreibung dazu zu verfassen.

Denken Sie ebenfalls an Instagram: dort schauen sich die Menschen keine zehnminütigen Videos an. Haben sie aber ein zehnminütiges YouTube-Video, können sie den besten Teil davon ausschneiden und auf Instagram als Snippet posten. Fügen sie den Link dazu, damit sich Interessierte auch das ganze Video ansehen können.

Alle Social-Media-Plattformen haben das Ziel, eine möglichst lange Verweildauer ihrer Benutzer zu erzielen. Wenn sie mit ihren Inhalten Mehrwert schaffen, den ihre Zielgruppe oft und gerne konsumiert, werden sie die Algorithmen von Facebook & Co. dafür belohnen.

Die 4 Vorteile der Content-Sprout-Methode

Wenn Sie die Content-Sprout-Methode nutzen, werden Sie diese mächtigen 4 Vorteile erreichen.

  1. Ihre Inhalte werden sichtbar

Wenn ihr Zielpublikum ihren Inhalt auf dem ersten, zweiten oder dritten Kanal ignoriert, werden sie spätestens auf dem vierten, fünften, sechsten Kanal darauf aufmerksam werden.

  1. Sie erhalten mehr Traffic

Wenn sie auf YouTube ein Video posten, sprechen sie damit nur den YouTube-affinen Teil ihrer Zielgruppe an. Wenn sie aber auf YouTube, Facebook und LinkedIn Beiträge posten, erreichen sie schon einen größeren Teil ihrer Zielgruppe. Dadurch erhalten sie mehr Zugriffe und mehr Traffic, was wiederum eine höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit für ihr Unternehmen bedeutet. Vorausgesetzt natürlich, ihre Inhalte sind von Anfang bis Ende überzeugend.

  1. Der Aufwand für die gleiche Menge an Inhalten reduziert sich

Mit der Content-Sprout-Methode auf fünf verschiedenen Plattformen zu posten, ist viel effektiver, als für fünf Kanäle einzigartige, voneinander unabhängige Inhalte zu produzieren. Schließlich ist die Verbreitung von Inhalten mit demselben Ausgangswert viel einfacher als die Verbreitung von Inhalten mit verschiedenen Ausgangswerten.

  1. Sie werden zur Marke

Sobald Sie omnipräsent sind, können sie ihre Content-Marketing-Strategie dazu nutzen, ihre eigene Marke aufzubauen.

Wenn sie qualitativ hochwertige Inhalte veröffentlichen, wird um ihr Unternehmen herum eine Community entstehen. Dadurch wird sich auch ihre Kundenakquise verändern. Denn wenn die Menschen darauf aufmerksam werden, dass Sie ein Experte in ihrem Thema sind, werden sie mit Ihnen arbeiten wollen.

Fazit

Denken Sie immer an den Wert, den sie ihrer Zielgruppe bieten können.
Denn der Schlüssel zu erfolgreichem Content-Marketing ist die kontinuierliche Verbreitung von zielgruppenspezifisichem Content. Auch wenn sie mit wenigen, kleinen Content-Keimen anfangen, sie werden sich mit der Zeit vermehren und immer kräftiger und stärker sprießen. Und sie werden damit langfristig neue Anhänger und neue Kunden gewinnen.

 


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